Am Ascher­mittwoch versam­melten sich die Kinder und Lehrkräfte der Erzbi­schöf­lichen Grund­schule am Bildungs­campus in Köln-Kalk zu einem beson­deren Moment des Innehaltens und der Besinnung.

Nach den fröhlichen und bunten Tagen des Karnevals wurde auf dem Schulhof die selbst­ge­bas­telte Karne­vals­de­ko­ration gemeinsam betrachtet – Girlanden, Masken und viele kreative Kunst­werke, die in den vergan­genen Wochen mit viel Freude entstanden waren. In einem kleinen Ritual wurden diese Zeichen der närri­schen Zeit verbrannt. Dabei erklärte die Pasto­ral­re­fe­rentin, Frau Buhl, den Kindern die Bedeutung dieses Brauchs: Aus dem Vergäng­lichen entsteht Neues. Die Asche erinnert daran, dass alles im Leben kostbar ist und dass die nun begin­nende Fastenzeit eine Zeit der Vorbe­reitung auf Ostern ist.

Aus der Asche der verbrannten Dekoration wurde anschließend das Asche­kreuz gespendet. Jedes Kind, das wollte, durfte nach vorne kommen. Mit einem leisen Segenswort wurde ihm ein kleines Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet. Viele Kinder nahmen dieses Angebot bewusst und respektvoll an. In ruhiger Atmosphäre entstand so ein Moment der Gemein­schaft, der zeigte: Wir gehören zusammen und machen uns gemeinsam auf den Weg durch die Fastenzeit.

Das Asche­kreuz­ritual ist ein wichtiger Bestandteil des katho­li­schen Jahres­kreises. Es verbindet die Freude des Karnevals mit dem Beginn einer Zeit des Nachdenkens, des Teilens und des bewussten Handelns. Für unsere Schul­ge­mein­schaft am Bildungs­campus in Köln-Kalk war es ein stimmungs­voller und würde­voller Start in die kommenden Wochen.